Aktuelles

Tagung

Art and the City: Die Stadt als globaler Kunststandort

 

Museum für Islamische Kunst, Berlin

Freitag, 29.6.2018, 13-18 Uhr

 

Seit Anfang des 21. Jahrhunderts ist Berlin zu einem immer stärkeren Anziehungspunkt für internationale KünstlerInnen geworden, von denen eine beträchtliche Anzahl auch aus nicht-westlichen Ländern kommen. Viele von ihnen haben ihre Länder aufgrund von Kriegen und bewaffneten Konflikten verlassen, oder weil die Arbeitsbedingungen für KünstlerInnen und Kulturschaffende immer schwieriger werden. So sind in den letzten Jahren zahlreiche KünstlerInnen aus Syrien oder der Türkei gekommen, die jetzt vor der Aufgabe stehen, angesichts neuer Publikumserwartungen und unbekannter, institutioneller Strukturen, ihre Praxis neu zu definieren. mehr >

 

ab November 2018

DFG Netzwerk "Verflochtene Geschichten von Kunst und Migration: Formen, Sichtbarkeiten, Akteure"

der AG Kunsttheorie und Kunstproduktion im Zeitalter globaler Migration

Das Netzwerk hat sich zum Ziel gesetzt, das Zusammenwirken von Migration und Globalisierung als bedeutendes Phänomen der gesellschaftlichen Transformation im 20. und 21. Jahrhundert in seiner Rolle für die kunstwissenschaftliche Forschung und die künstlerische Produktion zu untersuchen. Insgesamt sechs internationale Workshops sowie eine daraus resultierende Publikation sollen dazu beitragen, die migrationsforschende globale Kunstgeschichte dauerhaft, und nicht zuletzt auch als Forschungsfeld innerhalb der Migrationsstudien, zu etablieren und national wie international sichtbar zu machen.   mehr .... >

 

     Stellungnahme zur documenta14________

Das internationale Kurator*innenteam um Adam Szymczyk hat sowohl mit der Perspektivierung der d14 als auch mit der Wahl der beiden gleichberechtigten Standorte Athen und Kassel kritische Ansätze früherer documenta-Ausgaben vertieft und mit dieser nicht eurozentristisch verengten Perspektive den Blick auf die Kunstproduktion und Kunsttheorie im Zeichen globaler Migration erweitert.

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